Von Mobilitätskonzept, Carsharing, erneuerbare Energien

19.07.2022

Gedankenaustausch der CDU mit der ersten Klimaschutzmanagerin der Stadt, Teresa Krannich

Mühlacker. Die CDU nutzte das Angebot der ersten Klimaschutzmanagerin der Stadt, Teresa Krannich, an die Fraktionen im Gemeinderat, zu einem Gedankenaustausch zusammen mit ihr und Oberbürgermeister Frank Schneider. Die 32-Jährige, die mit ihrer Familie in Vaihingen lebt, hatte in Dresden studiert und ist Master of Science in Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Umwelt- und Energiemanagement. Die zunächst auf zwei Jahre befristete und vom Land Baden-Württemberg mitfinanzierte Stelle diene dazu, ein integriertes Klimaschutzkonzept für die Stadt zu erstellen, außerdem sei sie – als Stabstelle beim OB - Ansprechpartnerin für alle Klimaschutzthemen. Die CDU nutze als erste Fraktion, so der Oberbürgermeister, diese Informationsmöglichkeit.

Der Vorsitzende der CDU-Gemeinderatsfraktion und sein Stellvertreter, Günter Bächle und Wolfgang Schreiber, sind überzeugt, dass sich die Arbeit in zwei Jahren nicht erledigen lässt. Wichtig sei auch die Einbeziehung der interessierten Bürgerschaft. „Klimaschutz ist eine wichtige Aufgabe“, war sich die Gesprächsrunde einig, deren Themen unter anderem ein Mobilitätskonzept im Zusammenhang mit dem neuen Stadtteil Ziegelhöhe, Carsharing, aber auch Energieeinsparung in kommunalen Gebäuden waren. Günter Bächle sagte, die CDU-Fraktion erhoffe sich im Zuge der Erstellung des kommunalen Wärmeplans die Suche nach Potenzialflächen für Freiflächen-Solaranlagen. Einem entsprechenden Antrag der CDU habe der Gemeinderat voriges Jahr zugestimmt. Es sollen Vorschläge zur Solar-Nutzung unter Berücksichtigung möglicher Zweitnutzungen und staatlicher Fördermöglichkeiten sein. Die CDU-Fraktion regte an, gemeinsam mit den Stadtwerken und dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) Standorte in Mühlacker für Freiflächen-Photovoltaik zu ermitteln, mögliche Zweitnutzungen zu identifizieren und Fördermöglichkeiten zu prüfen.

Schneider und Schreiber bekannten sich zum Ausbau der Windenergie, bedauerten aber, dass Forst BW den Zuschlag für die potenziellen Windkraftstandorte südlich von Lomersheim und Großglattbach offenbar an keinen regionalen Stromversorger erteilt habe. Die beiden Stadträte sagten, dies sei scharf zu kritisieren, wenn sich das bestätige. Die Wertschöpfung müsse vor Ort bleiben.

Gedankenaustausch der CDU mit der ersten Klimaschutzmanagerin der Stadt, Teresa Krannichzoom
Gedankenaustausch im kleinen Ratssaal: Wolfgang Schreiber, Teresa Krannich, Günter Bächle und Frank Schneider.
 

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