⁥⁥CDU will Stand der Umsetzung des Klimaschutzkonzepts erfahren⁥⁥

20.07.2026

Die Nutzung versiegelter Flächen für Photovoltaikanlagen prüfen - Antrag im Gem,einderat eingebracht

Antrag im Gemeinderat -

Der Gemeinderat möge beschließen, die Stadtverwaltung wird beauftragt, folgende Fragen zu beantworten:

Wie ist der aktuelle Stand bei der Umsetzung des Klimaschutzkonzepts der Stadt Mühlacker und der darin formulierten Ziele?

Gibt es einen verbindlichen Masterplan mit konkreten Maßnahmen, Zuständigkeiten, Zeitplan und regelmäßigem Fortschrittsbericht?

Wie soll die Öffentlichkeit künftig über den Stand der Umsetzung informiert werden?

Wer trägt innerhalb der Stadtverwaltung die Gesamtverantwortung für das Thema Klimaschutz (Fahnenträger)=.

Desweiteren möge die Stadtverwaltung zusammen mit den Stadtwerken Mühlacler GmbH die Nutzung versiegelter Flächen für Photovoltaikanlagen prüfen.


Begründung:

Beigefügt zwei Anlagen (erstellt: B.W.) zu CO₂-Emissionen Mühlacker.-

Besonders nachdenklich machen die darin genannten rund 200.000 Tonnen CO₂-Emissionen pro Jahr in Mühlacker sowie die Erkenntnis, dass jährlich etwa 15.000 bis 20.000 Tonnen CO₂ eingespart werden müssten, um die Klimaziele zu erreichen (siehe Anlage, Seite 3). Dazu unsere Fragen im Antrag.

Darüber hinaus beschäftigt uns ein weiterer Punkt:

In den Medien wird zwar zunehmend über die Folgen des Klimawandels berichtet, die zugrunde liegenden Fakten und die notwendigen Zielgrößen werden jedoch nur selten verständlich dargestellt. So liegt das langfristige Klimaziel bei etwa zwei Tonnen CO₂ pro Einwohner und Jahr, während die tatsächlichen Emissionen derzeit noch bei etwa acht bis zehn Tonnen pro Person liegen. Für Mühlacker bedeutet dies insgesamt rund 200.000 Tonnen CO₂ pro Jahr. Diese Größenordnungen sind vielen Bürgerinnen und Bürgern vermutlich gar nicht bewusst.

Auch in den regionalen Medien sollten diese Zusammenhänge und vor allem konkrete Handlungsmöglichkeiten für Bürger, Unternehmen und Kommune breiter dargestellt werden. Ebenso wünschen wir uns eine deutlich stärkere Öffentlichkeitsarbeit der Stadtverwaltung, die mit guten Beispielen motiviert und als Vorbild wirkt.

Ein konkretes Beispiel ist die Nutzung versiegelter Flächen für Photovoltaikanlagen. Die Nutzung von Parkplätzen und anderen versiegelten Flächen bietet großes Potenzial – sowohl als Vorbildfunktion als auch zur Kosteneinsparung und zum Ausbau erneuerbarer Energien. Leider entsteht der Eindruck, dass das Thema bei Gemeinderat, Verwaltung und potenziellen Eigentümern vor allem unter dem Blickwinkel möglicher Schwierigkeiten betrachtet wird.

Dazu Anlage: Beispiele von Unternehmen und Discountern, die Photovoltaik auf versiegelten Flächen bereits erfolgreich – teilweise mit Contracting-Modellen – umgesetzt haben. Siehe Anlage „PV auf versiegelten Flächen“


Günter Bächle

Fraktionsvorsitzender

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CO2:Emissionen
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Zahlen,Daten,Mühlacker
PV auf versiegelten Flächen (Montage: Bernd Wellinger)zoom
PV auf versiegelten Flächen (Montage: Bernd Wellinger)
 

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